Nordische Ski-WM 2019 in Seefeld

Nordische Ski-WM 2019 in Seefeld

Das Bewerbungskomitee hat zwar auf den Zuschlag gehofft, aber rechnen durften sie damit nicht. Denn seit das FIS-Council, das Wahlgremium des Internationalen Skiverbands, die Entscheidung trifft, war ein Sieg im ersten Antreten bis auf Schladming (alpine Ski-WM 2013) noch keinem Bewerber geglückt. Seefeld genoss das Vertrauen der 17 Jury-Mitglieder, wenn der Sieg auch erst im zweiten Wahlgang folgte: Zunächst hatte Oberstdorf die Nase mit 8:6 Stimmen vorne, ehe die Stimmen der Verlierer Almaty (KAZ) und Planica (SLO) im Finale an die Tiroler gingen. 9:8, der Traum wurde Realität.

Teil des Tiroler Konzeptes waren die bereits vorhandenen Sportstätten: Alles da, lautet das Motto. Lediglich das WM-Stadion wird als Provisorium errichtet und nach der WM wieder abgebaut. Darüber hinaus werden in Seefeld und am Bergisel Flutlichtanlagen installiert - die im Anschluss an die WM für Tourneespringen und Nachtbewerbe dienen.

Nicht zu vernachlässigen sind die über 40.000 Gästebetten, durchwegs in höheren Kategorien, über die Seefeld im Umkreis von 25 Kilometern verfügt.

Die Fernsehrechte für die nordische Ski-Weltmeisterschaft, Ticketeinnahmen und Merchandising sollen die Kosten für die Großveranstaltung, die mit € 17 Mio. beziffert werden, mehr als abdecken. Am Ende soll sogar für die Nachwuchssportler noch etwas übrig bleiben.

Cross Country Ski Holidays gratuliert zu diesem Erfolg!

Mit 9:8 Stimmen sicherte sich Seefeld den Zuschlag für die Nordische Ski-Weltmeisterschaft 2019.

Der Mitbewerber Oberstdorf ging zum wiederholten Male leer aus.